Stau. Umleitungen. Ferienblechlawinen. Baustellen. Lärm. Stress. Umweltverpestung.

Die Ostholsteiner gehen mit gutem Beispiel voran und schwingen sich aufs Rad.

 

„Wir müssen nicht all die kurzen Wege, die wir jeden Tag zurücklegen, immer mit dem Auto machen“, erklärt der Geschäftsführer von Die Ostholsteiner, Reinhard E. Sohns. „Die Wege in Eutin sind zumeist nicht so weit. Oder in Oldenburg. Das ist gut mit dem Rad zu schaffen.“ Es sind die Wege zu den Ämtern, oder zum Einkaufen, von der Werkstatt zu einer der Wohnstätten und wieder zurück, oder der Weg zu einem Hausbesuch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Die Ostholsteiner sind ständig auf Achse.

 

Acht nagelneue Räder stehen da nun frisch geliefert nebeneinander, feuerrot, der Fahrradkorb auf dem Gepäckträger mit dem Logo von Die Ostholsteiner versehen. In den kommenden Tagen werden sie abgeholt von den Werkstätten in Eutin, Oldenburg und Heiligenhafen, auch Wohnstätten bekommen welche, das Berufsbildungszentrum (BBZ) und SeLmA (Selbstständig Leben mit Assistenz). Und es ist schon jetzt klar, dass noch weitere Räder bestellt werden müssen.

 

„Als Dienstleister im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Beeinträchtigung haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung. Fahrradfahren ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern hält auch fit“, erklärt Reinhard E. Sohns. „Wir wollen in unserem Engagement für eine bessere und gesündere Welt glaubhaft sein. Lippenbekenntnisse sind da manchmal zu wenig.“
Sprach es und kaufte die acht neuen Räder.

 

Noch am Tag der Bereitstellung kamen die Räder zu ihrem ersten Einsatz. „Aus eigener Anschauung kann ich bestätigen, dass sie sich in bestem Zustand befinden und wunderbar fahren lassen“, freute sich Elmar Fassauer.