Am 4. Mai, einen Tag vor dem offiziellen „Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ fand auf der Landesgartenschau Eutin unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Kristin Alheit und bei schönstem Frühsommerwetter der „Tag der Vielfalt“ statt.

 

Es war ein Tag, an dem viele Vereine und Verbände, unter ihnen natürlich Die Ostholsteiner, gemeinsam auf die Probleme von Menschen mit Beeinträchtigung hinweisen und über Möglichkeiten informieren wollten, wie Barrierefreiheit und Inklusion erreicht werden können. Dazu waren in der neu gestalteten Stadtbucht Stände aufgebaut mit Informationsmaterial und Ansprechpartnern.

 

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der großen NDR-Bühne hinter dem Schloss ging es um das Thema: „Inklusion – Teilhabe für alle“. Sozialministerin Kristin Alheit musste ihre Teilnahme leider kurzfristig absagen. Die NDR-Moderatorin Mechthild Mäsker begrüßte als Gäste Gerda Behrends von der Lebenshilfe Schleswig-Holstein, Anke Dose vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, den Vorstand des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein Torsten Geerdts sowie den LGS Geschäftsführer Bernd Rubelt. „Es ist schon viel geschehen. Es muss noch viel passieren!“, war das vorhersehbare Fazit der Diskussion.

 

Nachmittags ging es dann auf der Bühne weiter mit musikalischen Programmpunkten. Im Küchengarten kochte eine Gruppe von Die Ostholsteiner Matjes Hausfrauenart mit Bratkartoffeln. Zum Tagesausklang waren dann alle zur Disko mit Gary in den Seepark geladen.

 

Bei der Gestaltung der LGS ist immer wieder auf Barrierefreiheit geachtet worden. So gibt es Rampen für Rollstuhlfahrer oder ein Geländeplanrelief für Sehbehinderte. Die Podiumsdiskussion wurde simultan in Gebärdensprache übersetzt. Und so konnte man im Laufe des Tages immer mehr Menschen mit (und ohne) Beeinträchtigung begegnen, die sich vor allem einen schönen Tag machten.