20. März  2017

 

PRESSE-MITTEILUNG Der Stadt Eutin

 

Die Diskussion um den Standort des „Haus des Gastes“ beschäftigt aktuell die Öffentlichkeit. Am 07. Mai 2017 soll zeitgleich zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein in einem Bürgerbegehren über Sanierung oder eine Neugestaltung an der Stadtbucht abgestimmt werden.

 

Der Geschäftsführer des gemeinnützigen Unternehmens Die Ostholsteiner ist jetzt mit einer neuen Idee für den Standort auf Eutins Bürgermeister Carsten Behnk zugekommen. Reinhard Sohns könnte sich an dieser prominenten Stelle in der Stadtbucht ein sogenanntes ‚Integrationshotel‘ vorstellen, wobei Die Ostholsteiner zugleich Investor und Betreiber wären.

 

Bei einem solchen Integrationsbetrieb haben 40 % der Mitarbeitenden eine Beeinträchtigung. Vorstellbar wäre ein Hotel mit 35 bis maximal 45 Zimmern, einem kleinen Wellness-Bereich und einem gastronomischen Angebot. Bei der Gastronomie denkt Reinhard Sohns an einen Café-Betrieb mit Außengastronomie, der nicht nur Touristen sondern auch die Eutinerinnen und Eutiner anspricht. Ein 3-Sterne Hotel sei denkbar. Ein solches Projekt ist förderfähig. Bei dem Bau stellt sich der Geschäftsführer von Die Ostholsteiner ein an die Örtlichkeit gut angepasstes Haus vor.

 

„Wir möchten für Menschen mit und ohne Behinderung gute Arbeitsplätze an einem besonders schönen Ort schaffen. Ein solches Hotel wäre eine hervorragende Begegnungsstelle für Menschen mit und ohne Behinderung“ so Reinhard Sohns dazu.

 

Eutins Bürgermeister Carsten Behnk sagte dazu: „Ich finde diese Idee ganz hervorragend. Wir brauchen dringend mehr Hotelkapazitäten in Eutin. Außerdem haben wir den politischen Auftrag, an der Stadtbucht ein Hotelprojekt umzusetzen. Ein Integrationshotel passt sehr gut  zum Standort. Damit könnten wir auch das Thema Inklusion in der Region befördern.“